Sonnenuhrenbau

 

Im Zeitalter des perfekt atomzeitgesteuerten Tagesablaufs wünschen sich viele Menschen etwas von jener Beschaulichkeit und Faszination der Zeit zurück, wie er in den "Sonnenzeigern" seit etlichen Jahrtausenden zum Ausdruck kommt.Heute sind Sonnenuhren wieder begehrter Blickfang an Haus-und Geschäftsfassaden, lehrreiche Zierde vieler Parks und - wie einst in der Renaissance- Ausdruck von gehobenem Lebensgefühl und "Savoir Vivre". 
Wer handwerklich nicht ganz ungeschickt ist, kann sich eine Sonnenuhr selbst bauen, aus welchem Material auch immer. Ob Holz, Stein, Beton, Metalle aller Art, Blumenbeete, Papier, Pappe, u.v.m. Es gibt (fast) nichts, das sich nicht für eine Sonnenuhr eignen würde. Sie muss ja nicht gleich so groß sein, wie die hier links, die die Hafenpromenade von Puerto des Tazacorte auf La Palma ziert. 
Wer sich selbst in die Thematik einarbeiten möchte, dem sei das Buch "Faszination Sonnenuhr" von Arnold Zenkert, dem deutschen "Sonnenuhrenpapst", empfohlen. Eine bessere Einführung in alle Möglichkeiten und Feinheiten bei gleichzeitiger großer Anschaulichkeit und Verständlichkeit gibt es wohl nicht. Allerdings setzt es schon gewisse mathematische und astronomische Grundkenntnisse voraus. 
Sollten Sie einen individuell berechneten Gestaltungsvorschlag für eine Wand-oder Gartensonnenuhr wünschen, erhalten sie hier mehr Informationen.